
Pressekonferenz 31.08.2026
Nach der Gründung der Initiative im August 2026 setzen wir mit einer hochkarätig besetzten Pressekonferenz den ersten öffentlichen Impuls. Unsere Redner lehnen die geplante Ableitung des Namlosbaches ab und begründen warum:
- Toni Innauer | Olympiasieger & Buchautor | Flussbotschafter des WWF
- Toni Knittel alias Bluatschink | Liedermacher | Österreichischer Naturschutzpreis
- Dr. Reinhard Uhrig | Klima- und Energieexperte WWF Österreich | Vorstandsmitglied Naturpark Tiroler Lech

Großes mediales Interesse
Zahlreiche Medien berichteten über unsere Pressekonferenz und unseren Widerstand.
Bundesweit: orf.at
Landesweit: ORF via Tirol heute, Radio und Online. Tiroler Tageszeitung
Regional: Blickpunkt, Rundschau und reeins kündigten Beiträge an.
Allgäu: Allgäuer Zeitung
Weitere Berichte folgten, z.B. gab der Landesumweltanwalt am 01.09.2026 via ORF Tirol ein klares Statement und lehnte das Projekt am Namlosbach mit deutlichen Worten ab.

Der Lech ist „Fluss des Jahres 2026
Ein starkes Zeichen für den Schutz unserer letzten naturnahen Flusslandschaften.
Wir freuen uns über eine besondere Auszeichnung für Tirol: Der Lech wurde vom WWF zum „Fluss des Jahres 2026“ gewählt. In der erstmals durchgeführten österreichweiten Online-Abstimmung setzte sich der Lech gegen die nominierten Flüsse aus den anderen Bundesländern durch. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Schwarze Sulm aus der Steiermark und der Kamp aus Niederösterreich.
Der Lech trat gemeinsam mit seinem Zubringer, dem Namlosbach, zur Wahl an. Der WWF wollte damit auf das geplante Ableitungprojekt aufmerksam machen.
Für den WWF ist die Auszeichnung ein klares Signal: Die letzten naturnahen Flusslandschaften Österreichs müssen langfristig geschützt werden. WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides fordert daher von der Tiroler Landesregierung eine öffentliche Schutzgarantie für den Lech.
Auch die weiteren nominierten Flüsse – von der Donau in Wien über Lafnitz, Lavant, Meng, Vöckla und Saalach bis zum Kamp – stehen stellvertretend für wertvolle Lebensräume, die es zu bewahren gilt. Eine Fachjury hatte die Flüsse zuvor anhand ihres ökologischen Zustands, ihrer Artenvielfalt, ihrer Gefährdung und ihres konkreten Schutzbedarfs ausgewählt.
Der Schutz unserer Flüsse ist mehr als Naturschutz: Intakte Flusslandschaften sind unverzichtbare Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Trockenheit und Hochwasser.
Der Titel „Fluss des Jahres 2026“ ist deshalb vor allem eines: ein Auftrag, den Lech und seine Zubringer auch für kommende Generationen zu bewahren.
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